Wir beginnen unsere Tätigkeit mit einem ersten persönlichen Gespräch, welches selbstverständlich kostenfrei und unverbindlich ist. Meist schreiten wir gemeinsam vor Ort das vorhandene Grundstück ab, sprechen später in aller Ruhe über eventuelle Pläne, die es vielleicht schon gibt.

Für eine gute Idee und eine erfolgversprechende Planung sind neben den baurechtlichen Fragestellungen unbedingt die persönlichen Wünsche und Vorstellungen zu erörtern. Möchte der Verkäufer auf jeden Fall den höchsten Preis erzielen oder ist es vielleicht sinnvoll, eine moderate und nicht so intensive Nachbarbebauung anzustreben? Teilen wir das Grundstück real oder ideell? Und so weiter …

Bevor wir einen Verkaufspreis vorschlagen können, sind zunächst einige Recherchen notwendig. Vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte über eine Konkurrenzanalyse bis zur Schätzung von Baukosten, den Kosten der Teilung etc. sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Anschließend berichten wir unseren Auftraggebern von unseren Ergebnissen und dann kann es losgehen.

Damit wir für unsere Verkäufer tätig werden dürfen, brauchen wir einen sogenannten Makler-Alleinauftrag. Ebenso eine Vollmacht, damit wir unsere Kunden beispielsweise von notwendigen Behördengänge freihalten können. Kosten sind hiermit nicht verbunden. Und jeder Verkäufer erhält von uns eine Zufriedenheitsgarantie.

Es gibt Grundstückssituationen, bei denen es klar ist, was wir dürfen und was nicht. Manchmal steht ein großer Baum im Weg oder es muss die Einfahrt verlegt werden. Dann brauchen wir die Zustimmung etwa von Nachbarn oder dem Bauamt.

Wenn alle wichtigen Fragen geklärt und die Verkaufsdokumente von der Flurkarte bis zur Anliegerbescheinigung beschafft sind, dann machen wir uns an das sogenannte Verkaufsexposé. Dabei handelt es sich um ein schriftliches Kurzangebot, welches der ersten Information für die Kaufinteressenten dienen soll. Von Wichtigkeit ist hier, die Balance zwischen Fakten, vollständigen Informationen und gleichzeitig einer verkaufsfördernder Darstellung zu erreichen. Von herausragender Bedeutung ist das Bildmaterial für den Internetauftritt. Hier gilt ganz besonders: „Du erhältst keine zweite Chance für den ersten Eindruck“. Neben professionellen Fotos arbeiten wir mit einer 360-Grad-Kamera, mit Luftbildern, welche wir mit unserer eigenen Drohne machen, sowie einer grafischen Aufbereitung des Lageplans durch eine externe Agentur.

Jetzt sind wir startklar und es geht in die Öffentlichkeit. Vorgemerkte Kaufinteressenten werden genau so angesprochen wie auch die Internetvermarktung voran getrieben. Die großen Immobilienportale, mit denen wir regelmäßig zusammen arbeiten, sind bei der Ansprache von Kaufinteressenten eine sehr große Hilfe.

Erfahrung und Menschenkenntnis hilft uns, aus den vielen Anfragen und Kontakten diejenigen Interessenten zu identifizieren, die nicht nur gucken, sondern auch kaufen und bauen wollen. Diese Phase gehört zu den anspruchsvollsten und kniffligsten Momenten der gesamten Immobilienvermarktung! Entweder besteht die Gefahr, einen vermeintlich kritischen Käufer auf die Warteposition zu setzen, da man glaubt, es kommt noch die Taube auf dem Dach. Oder – ebenso unschön – man vertraut einem vorschnell abgegebenen Kaufangebot und sagt allen anderen Interessenten ab, da man glaubt, das das Grundstück so gut wie verkauft sei.

Geld regiert die Welt und ein hohes Kaufangebot übt auf jeden Verkäufer eine Faszination aus. In dieser Phase gilt es einerseits die sogenannte Transaktionssicherheit (also die Verlässlichkeit des anderen Vertragspartners) auszuloten sowie gleichzeitig die Hausbaupläne unter die Lupe zu nehmen, die mit dem Angebot verbunden sind. Auch spart es Kraft und Nerven für die Verkäufer, wenn wir Schnäppchenjäger gleich abblocken.

So können wir uns gemeinsam mit den Verkäufern auf den späteren Käufer konzentrieren. Meist sind die Vertragspartner in Spe sehr dankbar, wenn es einen Moderator gibt, der im Sinne beider Parteien die letzten Klippen umschifft und auf einen harmonischen Vertragsabschluss hinarbeitet.

Bevor wir den Kaufvertragstext und alle Inhalte bei einem Notar in Auftrag geben, sitzen wir in der Regel noch einmal mit allen Beteiligten gemeinsam am Kaffeetisch und gehen alle Details durch. Wer versetzt den Pfeiler, damit die Autos durchkommen, wer baut wann die Zufahrt zum hinteren Grundstück und wer ist zukünftig für die Schnee- und Eisbeseitigung auf dem Abschnitt zuständig, den beide benutzen. Das sind viele Fragen und Kleinigkeiten, die man bespricht und regelt. Fast immer ist es so, dass in diesem Stadium die wechselseitigen Sympathien groß sind und beide Parteien spüren, dass etwas Neues und Gutes entsteht.

Bei aller Vorfreude ist es wichtig, noch einmal genau zu prüfen, ob alle wichtigen Fragen geklärt sind und die Finanzierung mit der Hausbank steht.

Für den Grundstücksverkäufer ist unsere umfangreiche Dienstleistung auf jeden Fall kostenfrei. Der Käufer muss uns nur dann ein Maklerhonorar bezahlen, sofern er auch tatsächlich kauft. Dann wäre noch die Frage zu klären, wer die Kosten der Grundstücksteilung bezahlt. Fair ist wahrscheinlich, die Gebühren für den Vermesser, den Notar und das Grundbuchamt zwischen Käufer und Verkäufer zu teilen. Man kann aber auch vereinbaren, dass der Käufer allein diese Kosten übernimmt. Wir geben unseren Kunden hierzu Ratschläge und nennen Adressen, die sich im Teilungsprozess bewährt haben und zuverlässig sind.

Sicher ist es möglich, eine Grundstücksteilung ohne Hilfe eines Maklers oder Architekten durchzuführen. Wir empfehlen Ihnen hierzu die Lektüre unseres Ratgebers „Der 10-Punkte-Plan zur erfolgreichen Grundstücksteilung und Verkauf“, welchen Sie kostenfrei bei uns bestellen können.

Die einfachere Lösung ist es jedoch, sich von uns verwöhnen zu lassen. Wir haben sehr viel Berufserfahrung, üben unseren Beruf mit Leidenschaft und Können aus und begleiten unsere Kunden vom ersten bis zum letzten Schritt.

Wir freuen uns auf Ihren ersten Anruf und stellen uns gern persönlich vor.

Herzlichst Ihr René Müller